Eine Ära ist zu Ende gegangen ...

Schweren Herzens musste das Kollegium ihren "Chef", Rektor Ingolf Bienert am 30.
Januar 2009 in den wohlverdienten Ruhestand ziehen lassen, nicht ohne sich zuvor
noch mit Sangeseinlagen, Präsenten und netten Worten für sein hervorragendes Wir-
ken in den letzten Jahren zu bedanken.
Die Feierstunde wurde außerden von diversen Schülerdarbietungen angereichert.


Am 23. August 2008 wurden 2 neue Klassen eingeschult ...






Informationen / Berichte zu den Themen "VORLESEWETTBEWERB" und "TIERHEIMSPENDE" -> Presse
Leider müssen die Eltern davon in Kenntnis gesetzt werden, dass an der Grundschule Börßum nicht wie gesetzlich vorgesehen und vorgeschrieben, durchgängig allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrenden die Möglichkeiten gegeben sind, die schulische Mediennutzung kennenzulernen und sinnvoll einzusetzen.
-> siehe Offener Brief und Elterninformation im Bereich Download ...
„Der Einsatz der neuen Medien in den Schulen ist unentbehrlich, um die notwendige Medienkompetenz zu vermitteln.
Für die Schulträger wird sich in Zukunft daher nicht die Frage stellen, ob die Schulen mit Informationstechnologie ausgestattet werden, sondern wie die Computerausstattung aussehen soll.“
[Zitat:Niedersächsischer Städtetag]
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die fachlich-pädagogische Arbeit und Konzeption von allen Entscheidungsträgern akzeptiert und nicht in Frage gestellt wird, sondern die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass nach den Sommerferien zum Schuljahresbeginn 2008/2009 der Bildungsauftrag der Schule auch umgesetzt werden kann.
Die Konzepte der Schule stehen im Bereich "Service" (Downloads + Links) als PDF zum Download bereit.
Zwei Themen, welche die Schule unmittelbar betreffen, hätten am 14.04.2008 vom Schulausschuss im Interesse der Schule entschieden werden können.
Dazu der Bericht und Kommentar vom Mitglied des Schulelternrates und des Schulvorstandes Christian Wolff:
Vorausgeschickt sei, dass man angesichts der Art und Weise, wie in der Sitzung teilweise agiert wurde, sowohl berichten als auch kommentieren muss.
Es wird jedoch davon abgesehen, auf das Auftreten und Wortwahl einiger Ratsherren näher einzugehen; es gibt halt Volksvertreter, die sich im Ton vergreifen ...
Die zwei Themen, welche die Grundschule Börßum unmittelbar betrafen waren zum einen die angestrebte Umbenennung der Schule und zum anderen die „unendliche Geschichte“ – nämlich Einrichtung eines Medien- und EDV-Raumes.
Der Optimismus des Schulvorstandes wurde jedoch von der Realität eingebremst.
Zwar stehen die Fraktionen von CDU und SPD der Umbenennung in Oderwaldschule – Grundschule Börßum positiv gegenüber, wollen jedoch auch die Gremien der Grundschule Cramme dazu bewegen, sich ebenfalls umzubenennen und den Namen Oderwaldschule – Grundschule Cramme zu wählen. Wenn sich Cramme dafür ausspricht sollen beide Schulen umbenannt werden. Wenn sich Cramme dagegen ausspricht, dann soll nur die Grundschule Börßum umbenannt werden.
Entscheiden wollte man das für Börßum jedoch noch nicht: Auf Antrag des SPD-Ratesherrn Kalb hat der Schulausschuss mehrheitlich – mit Gegenstimme der Vertreter der Grundschule Börßum – beschlossen, zunächst die Schule in Cramme aufzufordern sich mit einer Umbenennung zu befassen, bevor der Schulausschuss einer Umbenennung der Grundschule Börßum zustimmt, die unabhängig von der Crammer Entscheidung laut Aussage der Ratsherren von der Heide (CDU) und Kalb (SPD) erfolgen soll.
Weshalb der schriftlich vorliegende und begründete Antrag der Grundschule Börßum nicht zur Abstimmung gestellt wurde, weil der mündlich in der Sitzung spontan formulierte Antrag mit Vorprüfung Cramme (unabhängig vom dortigen Votum) der weitergehende sein soll, erschließt sich den Vertretern unserer Schule nicht; aber so sind wohl die zu akzeptierenden Realitäten in den kommunalpolitischen Gremien.
Was die Einrichtung des Computerraumes für die Grundschule Börßum betrifft, geht diese „unendliche Geschichte“ in eine weitere Runde:
Ausgangspunkt des Schulvorstandes war, dass es bereits ein einstimmiges Votum des Schulausschusses vom 28. November 2005 gibt, in dem man beschloss, im Kalenderjahr 2007 den Computerraum für die Grundschule Börßum zu schaffen. Nach entsprechender Fortschreibung des Medien- und EDV-Konzeptes hatten Kollegium und Schulvorstand gefordert, dieses Vorhaben nunmehr im Jahr 2008 auf der Basis des Schulprogramms und des EDV-Konzeptes sowie in Auswertung der Schulinspektion zu realisieren.
Der Ausgangspunkt ist aus Schulsicht der, dass der Grundsatzerlass für die Arbeit an der Grundschule keinen Spielraum lässt, um Schülerinnen und Schüler in den Umgang mit Medien, Informations- und Kommunikationstechniken einzuführen. Auch die Schulinspektion hatte festgestellt, dass eine Computernutzung im Klassenverbund aufgrund der momentanen räumlichen und technischen Gegebenheiten nicht möglich ist.
Wir waren (bis zum 14.04.08) davon ausgegangen, dass nach den bisherigen (schon länger währenden) Diskussionen mit entsprechenden über Absichtserklärungen hinausgehenden Zusagen auf der Grundlage unseres Medien- und EDV-Konzeptes zeitnah eine positive Entscheidung und kurzfristige Bereitstellung der erforderlichen Mittel erfolgen kann und wird.
Offenbar wollen jedoch einige Ratsherren das Konzept in Frage stellen und insbesondere bei der fachlichen und pädagogischen Umsetzung ein Mitspracherecht für sich reklamieren.
Hierfür gibt es jedoch weder Anlass noch Grundlage.
Es kann nicht Aufgabe von Kommunalpolitikern sein, zu hinterfragen und zu prüfen, ob und wie die Lehrkräfte fachlich geeignet und motiviert sind, ihre Arbeit mit den neuen Medien erfolgreich umzusetzen. Dabei handelt es sich um Schulinterna, welche die Schule in Eigenverantwortung regelt.
Hier ist schon Vertrauen darauf gefragt, dass dies schulintern geregelt wird und die Lehrkräfte und die Schulleitung das erfolgreich umsetzen.
Es ist ja schön und gut, wenn ein langjähriges Mitglied des Schulausschusses sich als Fachmann für die Einrichtung ergonomischer Arbeitsplätze bezeichnet und sich einbringen möchte; da wäre es hilfreich gewesen, wenn das in der Vergangenheit schon erfolgt wäre und dadurch die unhaltbaren Zustände in dem Computer-AG – Gruppenraum hätten vermieden werden können.
Und was die externe Evaluation der Arbeitsqualität und Umsetzung in der Schule betrifft, ist das Sache der Niedersächsischen Schulinspektion, die über qualifizierte Fachkräfte verfügt und nicht Angelegenheit von Schulausschussmitgliedern.
Jetzt warten wir darauf, dass der Schulträger die Umsetzung prüft und eine Ausschreibung vorbereitet; wir werden weiter berichten.
Parallel wird der Schulvorstand jedoch ebenfalls entsprechende Unterlagen erstellen, auf deren Grundlage der EDV-Raum kurzfristig einzurichten ist.
Wir wollen nicht mehr, als „nur“ die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags sicherstellen, sodass die Grundschule Börßum nunmehr (nach Jahren der Improvisation) in die Lage versetzt wird, alle hier beschulten Kinder in den Umgang mit Medien, Informations- und Kommunikationstechniken einzuführen – so wie es der entsprechende Erlass des Kultusministeriums vorschreibt.
10.12.2007:
Der neue Elternbrief steht im Bereich "Service" als Download bereit.
Das Schulprogramm der Grundschule Börßum, das zuvor vom Kollegium, der Steuergruppe und dem
Schulvorstand konzipiert worden war, wurde auf der Gesamtkonferenz vom 3. Dezember 2007 beschlossen.